Von Karabalgasun bis Karakorum: Aktuelle archäologische Forschungen in der Mongolei

Deutsche Archäologen berichten aus der Arbeit des DAI - Gesellschaft der Freunde des DAI - Theodor Wiegand Gesellschaft (TWG) - e.V.

Die Mongolei ist ein zentrales Archiv der eurasischen Geschichte - von den frühmittelalterlichen Uighurenreichen bis zur Blütezeit der mongolischen Großkhane. Im Fokus des Vortrags stehen zwei der bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes: Karabalgasun, die Hauptstadt des Uighurischen Khaganats (8.-9. Jh.), und Karakorum, die legendäre Residenzstadt Dschingis Khans und seiner Nachfolger. 

Anhand aktueller Forschungen der Mongolisch-Deutschen Orchon-Expedition (in Kooperation mit der Mongolischen Akademie der Wissenschaften, der Nationaluniversität Ulaanbaatar und dem Deutschen Archäologischen Institut) werden neue Erkenntnisse zur Stadtplanung, Architektur und materiellen Kultur dieser Epochen vorgestellt.