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Im Rahmen der Nachwuchsförderung durch das Deutsche Archäologische Institut verlieh die Zentraldirektion auf ihrer Ordentlichen Jahressitzung vom 10. bis 11. Mai 2012 mehrere Stipendien an herausragende Nachwuchswissenschaftler:
Ein halb- bzw. ganzjähriges Reisestipendium erhielten Marta Scarrone, Nele Schröder, Thoralf Schröder und Barbara Sielhorst.
Die Römisch-Germanische Kommission verlieh bereits auf ihrer Jahressitzung im März Reisestipendien an Bianca Nessel und Johann Friedrich Tolksdorf.
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Im Vorfeld der Deutschlandwochen wurde das Grabungsteam im Deutschen Haus in Theben am 28. März 2012 von einer Gruppe der Internationalen Deutschen Schule Luxor besucht. Einen ganzen Vormittag lang konnten 20 Schülerinnen und Schüler, 3 Lehrerinnen und die Schulleiterin, Frau Muriel Plag, Einblick in die Arbeiten der Archäologen vor Ort erhalten. Neben einer Einführung in die Keramikbearbeitung und einem kleinen Epigraphik-Workshop, bei dem u.a.more

Deutsch-mongolische Kooperationen
Ausgedehnte Stadtanlagen erwartet man auf den ersten Blick nicht in den Weiten der Steppe der Mongolei. Das obere Orchon-Tal ist ein Kernraum spätnomadischer Herrschaftsbildungen, die Wiege welthistorisch bedeutender Nomadenreiche. Doch erheben sich hier Karakorum, die Stadt des Dschingis Khan aus dem 13. Jahrhundert, und die bereits im 7./8. Jahrhundert gegründete Stadt Karabalgasun, die seit 2000 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und des mongolischen Staatspräsidenten erforscht werden. Die Bonner Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und die Universität Bonn arbeiten in enger partnerschaftlicher Kooperation mit dem Archäologischen Institut der Mongolischen Akademie der Wissenschaften (MAW) und erzielen dabei erstaunliche Ergebnisse in den weitläufigen Stadtanlagen.

Bereits zum dritten Mal haben junge Menschen im Rahmen des kulturellen Freiwilligendiensts des Auswärtigen Amts Kulturweit DAI-Abteilungen bei Ihrer Arbeit unterstützt.
moreVolume 11: B. Helwing/P. Rahemipour (eds.), Tehran 50. Ein halbes Jahrhundert deutsche Archäologen in Iran. Eine Ausstellung des Deutschen Archäologischen Instituts in Zusammenarbeit mit dem Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen Berlin 2. 12. 2011-4.3.2012 im Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin, aus Anlass des fünfzigjährigen Bestehens der Außenstelle
Teheran des Deutschen Archäologischen Instituts (Darmstadt 2011).
Band 2,1: Gunnar Brands - Martin Maischberger (Hrsg.), Lebensbilder. Klassische Archäologen und der Nationalsozialismus (Rahden/Westf. 2012)
Band 3: Felix Arnold - Alexandra Busch - Rudolf Haensch - Ulrike Wulf-Rheidt (Hrsg.), Orte der Herrschaft. Charakteristika von antiken Machtzentren (Rahden/Westf. 2012)
Bd. 16: S. Sievers / M. Schönfelder (Hrsg.), Die Frage der Protourbanisation in der Eisenzeit. La question de la proto-urbanisation à l’âge du Fer. Akten des 34. internationalen Kolloquiums der AFEAF vom 13.-16. Mai 2010 in Aschaffenburg (Bonn 2012).
3: B. Christern-Briesenick, Frankreich, Algerien, Tunesien. Vorarbeiten von G. Bovini und H. Brandenburg (2003)
The German Archaeological Institute (DAI) is a »scientific corporation« of the Federal Institution under the auspices of the Foreign Office. The staff of the Institute carries out research in the area of archaeology and in related fields and maintains relations with international scholars.
Furthermore, it organizes congresses, colloquia and tours, and informs the public through the media about its work.