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Informationstechnologien (IT)

Eine leistungsfähige IT ist für den wissenschaftlichen, organisatorischen und administrativen Erfolg jeder modernen Forschungseinrichtung unverzichtbar. Dementsprechend ist die IT innerhalb der ZWD aufgestellt, um einen flexiblen IT-Betrieb für die Berliner Zentrale und alle Zweigstellen des DAI gewährleisten zu können.

Die IT ist für drei wesentliche Aufgabengebiete verantwortlich: den sicheren und zuverlässigen Betrieb der (mobilen wie stationären) Arbeitsplatz-Computer und der Serverdienste (operative IT), den digitalen Verwaltungsbetrieb (e-Government) und die technologische Weiterentwicklung der Fachanwendungen und -dienste für den Wissenschaftsbereich (Archäoinformatik). Letztere umfassen das per Internet erreichbare Angebot der iDAI.world ebenso wie intern zur Verfügung stehende Technologien und Schulungen.

Mit ihrem dynamischen Client-Bereich, der technische Lösungen vom traditionellen Arbeitsplatz-PC bis hin zum mobilen Feldeinsatz entwickelt und unterstützt, mit hunderten virtueller Maschinen im operativen Betrieb ihres Serverbereichs, einer souveränen Infrastruktur für den sicheren und störungsfreien IT-Betrieb und eigenen Programmierfachkräften, stellt sich die IT der ZWD den Herausforderungen einer sich rasant entwickelnden, digitalen Arbeits- und Forschungswelt.

Geschichte

Die systematische Entwicklung der IT des DAI begann im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Aus einem relativ kleinen Aufgabenbereich entwickelte sich rasch das erste IT-Referat der Berliner Zentrale, welches 2019 in die ZWD eingegliedert wurde und im technischen und organisatorischen Bereich seitdem alle wesentlichen Aufgaben eines strukturierten und professionell aufgestellten IT-Dienstleistungsbetriebes abdeckt: Beschaffung und Betreuung der IT-Ausstattung am Arbeitsplatz, Bereitstellung einer übergreifenden Infrastruktur aus Serverdiensten und digitalen Kommunikationswerkzeugen für sämtliche Standorte des DAI sowie eine eigene Software-Entwicklung.

Aufgaben und Ziele

Die Aufgaben der IT der ZWD sind gleichzeitig technischer und wissenschaftlicher (Forschung und Entwicklung) Natur. Sie bestehen in der dauerhaften Gewährleistung eines erstklassigen operativen IT-Betriebs für das gesamte DAI sowie der Bereitstellung innovativer digitaler Werkzeuge und Methoden für die weltweite Altertumsforschung und den Kulturerhalt.

Gemäß der verzweigten und vielfältigen Natur des DAI und seiner anspruchsvollen Forschungsaktivitäten, hat es sich die IT der ZWD zum Ziel gesetzt, auf technologische Entwicklungen stets flexibel zu reagieren. So werden Innovationen schnell, zuverlässig und sicher in den Praxisbetrieb des DAI integriert. Dabei besteht der Anspruch, nicht nur neue Entwicklungen zu rezipieren, sondern sie aktiv mit zu gestalten und ihre Potenziale für die digitalen Altertumswissenschaften zu erschließen.

Der sichere und zuverlässige Betrieb der digitalen Arbeitsplätze und Serverdienste des DAI umfasst die Einrichtung, Wartung, und Inventarisierung tausender PCs und Laptops. Hinzu kommen hunderte sogenannter „virtueller Maschinen“ mit unterschiedlichen Serverdiensten. Auf letzteren laufen die essenziellen Basisdienste (z.B. Ticketsystem und Intranet-Wiki) für Wissenschaft und Verwaltung, ebenso wie maßgeschneiderte Projektlösungen und das weltweit offene Angebot der iDAI.world.

Im Bereich der Forschung und Entwicklung verfügt die IT der ZWD über fest angestellte Programmierer und zahlreiche Schnittstellen zur Wissenschaft im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit internen und externen Projekten, wissenschaftlichen Institutionen und Netzwerken, sowie leistungsstarken Auftragnehmern aus der Privatwirtschaft, wird eine stetige Weiterentwicklung der Technologien hinter der iDAI.world gewährleistet.

Auf der organisatorischen Ebene bilden sich diese Aufgaben und Ziele in zwei, eng mit einander verzahnten, Zuständigkeitsbereichen (Referaten) ab.

Informationssysteme

Das Referat für Informationssysteme besteht aus mehreren Arbeitseinheiten (Sachgebieten), deren jeweilige Aufgaben die Betreuung der Hard- und Software an den Arbeitsplätzen, die Beschaffung und Inventarisierung neuer Hard- und Software, und der Betrieb der Server-Infrastrukturen für Wissenschaft und Verwaltung sind.

Das IT-Team der Berliner Zentrale koordiniert diese Kernaufgaben DAI-weit und in Zusammenarbeit mit entsprechend geschulten Fachkräften an den Abteilungen und Kommissionen des DAI. Diese weltweit verteilte, aber zentral organisierte, Struktur ist eine Besonderheit des IT-Betriebs am DAI, die oftmals große technische Herausforderungen mit sich bringt und nach pragmatischen Lösungen und Innovationen verlangt. Schließlich müssen Forschungsdaten ebenso wie Verwaltungsdokumente und digitale Publikationen, auch unter schwierigsten Voraussetzungen, sicher und zügig zwischen allen weltweiten Standorten des DAI fließen. Dabei leistet das IT-Team notfalls auch per Telefon technische Unterstützung für die Feldarbeit des DAI in den entlegensten Regionen.

Mit seiner vielschichtigen Arbeit und ausgeprägten, fachspezifischen Fähigkeiten stellt das Referat für Informationstechnik das unverzichtbare IT-Rückgrat für Wissenschaft und Verwaltung des DAI dar.

Softwaretechnik (Archäoinformatik)

Als zweite Säule der IT der ZWD leistet das Referat für Softwaretechnik/Archäoinformatik digitale Forschung und Entwicklung für das DAI, die weltweite archäologische Forschung und den Kulturgüterschutz.

Das Aufgabengebiet der Softwaretechnik umfasst die professionelle Konzeption und Produktion von Open-Source-Fachanwendungen im Rahmen der iDAI.world und deren stetige, nachhaltige Weiterentwicklung.

Die Archäoinformatik bildet die wissenschaftliche Schnittstelle zwischen Archäologie, Informatik/Mathematik und den Ingenieurswissenschaften. Sie ist am DAI, als einer von wenigen Forschungseinrichtungen weltweit, fest verankert. Entsprechend stark ist das Referat mit der interdisziplinären Forschung am Wissenschaftsstandort Berlin, aber auch deutschlandweit und international vernetzt.

In direkter Rückkopplung mit den Forschungsprojekten, Abteilungen und Kommissionen des DAI werden neue Methoden und Technologien für die digitale Wissenschaft erschlossen und fließen beispielsweise in die Weiterentwicklung der iDAI.world ein. Schlüsseltechnologien wie relationale Datenbanksysteme, Geoinformationssysteme und die bildbasierte 3D-Rekonstruktion werden nicht nur technisch zur Verfügung gestellt. Vielmehr wird ihr produktiver und innovativer Einsatz am DAI durch bedarfs- und fachgerechte Schulungen gefördert.

Mehr erfahren

Benjamin Ducke Direktor ZWD/IT
Thomas Farnsteiner IT-Administrator Verwaltungs-IT
Detlef Kuehn Client Administrator
Kathleen Wennrich Referatsleiterin für Informationssysteme/-technik
Daniel Wicht Sachgebietsleiter Serveradministration
Christian Wolf IT-Systemadministrator