Zielvereinbarungen & Selbstverpflichtungen

Zielvereinbarungen

Grundlegende Eckpunkte für die Arbeit der Abteilungen und Kommissionen sind in Zielvereinbarungen mit fünfjähriger Laufzeit zwischen der Präsidentin bzw. dem Präsidenten und den Direktorinnen und Direktoren festgelegt. Gemeinsam werden Eckpunkte im Bereich der Forschungsplanung, Nachwuchsförderung und Internationalisierung sowie die allgemeine organisatorische Grundausrichtung festgelegt. Die Zielvereinbarungen dienen grundsätzlich der Qualitätssicherung. 

In der am 22. November 2005 zwischen der Leitung des DAI und seinen Abteilungen und Kommissionen dementsprechend abgeschlossenen Zielvereinbarung war festgehalten worden, dass im Jahre 2010 "ein Fazit zu ziehen und der weitere Weg festzulegen sein wird." Auf seinen Sitzungen am 17. November 2009 und am 4. Mai 2010 hat das Direktorium hierüber beraten und neue Zielvereinbarungen bis 2015 beschlossen.

Gleichstellung

Rechtlich ist das DAI an das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) gebunden. Die Gleichstellungsbeauftragte des DAI ist daher kraft Amtes in alle personalrelevanten Vorgänge bzw. organisatorische und soziale Maßnahmen des Instituts, die die Gleichstellung betreffen, und damit auch in alle Planungs-, Steuerungs- und Aufsichtsgremien institutionalisiert eingebunden. Sie hat in allen diesen Gremien Informations-, Rede- und Antragsrecht; bei Personalentscheidungen besitzt sie ein Einspruchsrecht. Sie unterrichtet regelmäßig über die Gleichstellungspolitik und durchzuführende Maßnahmen auf Abteilungs- und Direktorenkonferenzen sowie auf der Zentraldirektionssitzung des DAI. Gleichstellung wird am DAI nicht als Pflicht, sondern als Chance für die Entwicklung eines zukunftsorientierten Forschungsinstituts begriffen, in dem die Chancen zwischen Frauen und Männern gerecht verteilt sind und die Kompetenzen von Frauen in der Forschung und Verwaltung gefördert sowie WissenschaftlerInnen ein familienfreundliches Umfeld geboten und NachwuchswissenschaftlerInnen frühzeitig Möglichkeiten zur eigenständigen Forschungsarbeit garantiert werden.

Dies wird auch darin deutlich, dass sich das DAI als Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2009-2013 an dem Programm der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG als einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung auf eigene Initiative beteiligt und zur Umsetzung dieser Gleichstellungsstandards selbstverpflichtet hat. Es wurde 2013 außerhalb des Rankings bewertet. Ziel war es für das DAI, ein externes Feedback zu jenen Maßnahmen zu erhalten, die es systematisch seit der Aufstellung eines Gleichstellungsplans im Jahr 2004 ergriffen hat, um den Frauenanteil auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen deutlich zu erhöhen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zverbessern. (Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG)

DFG - Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Mit den Empfehlungen der DFG zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis aus dem Jahre 1998 hat die Wissenschaft eine Selbstkontrolle initiiert und formuliert, die einen allgemeinen Konsens gefunden hat. Aufgrund dieser Empfehlungen wurde ein flächendeckendes System der Selbstkontrolle in allen verfassten Institutionen der Wissenschaft eingerichtet.
Eine Ergänzung und Aktualisierung der Empfehlungen wurde von der Mitgliederversammlung der DFG am 3. Juli 2013 verabschiedet.
 
Das Deutsche Archäologische Institut sieht sich als Mitglied diesen Empfehlungen verpflichtet. Die Zentraldirektion hat die Aufgabe, für die Einhaltung der Empfehlungen der DFG zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis Sorge zu tragen.