Ding-Editionen

Vom archäologischen (Be-)Fund übers Corpus ins Netz

Ding-Editionen und ihre vielgestaltigen Beschreibungs- und Repräsentationsformen © DAI+RGK (e-FB 2/2019 S. 2 Abb. 1: https://publications.dainst.org/journals/efb/article/view/2236/6674) // David Wigg-Wolf

DAI Standort  Römisch-Germanische Kommission

Projektart  Verbundforschung mit Teilprojekten

Laufzeit  2018 - 2025

Disziplinen  Digital Humanities, Wissenschaftsgeschichte, Altertumswissenschaften

Projektverantwortlicher  Dr. Kerstin P. Hofmann

Adresse  Palmengartenstraße 10-12 , 60325 Frankfurt am Main

Email  Kerstin.Hofmann@dainst.de

Team  Wissenschaftlicher Referent David Wigg-Wolf, Hans-Ulrich Voss, Dr. Gabriele Rasbach, Dr. phil. Knut Rassmann, Katja Roesler

Laufzeit  2018 - 2025

Projektart  Verbundforschung mit Teilprojekten

Cluster/Forschungsplan  RGK - Archäologische Episteme in Entwicklung: Zu Landschaften, Objekten und Daten

Fokus  Edition, Wissenschaftsgeschichte, Objektforschung

Disziplin  Digital Humanities, Wissenschaftsgeschichte, Altertumswissenschaften

Methoden  Dokumentation, Materialuntersuchungen, Quellenkritik

Partner  Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH), Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt), Universitätsbibliothek Heidelberg, Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)

Projekt-ID  5618

Überblick

Das Edieren von Dingen ist nicht nur eine archäologische Praxis, die einen Vergleich einer Vielzahl von an unterschiedlichsten Orten befindlichen (Be-)Funden ermöglicht, sondern es konstituiert und ordnet Wissensbestände und prägt somit unsere historiographischen Erkenntnisse. Im Vordergrund dieses Reflexions- und Vernetzungsprojekts stehen die Fragen, wie materielle Überreste vergangener Welten und deren Repräsentation praxeologisch verknüpft sind und welche Festschreibung von Dingidentitäten und standardisierte/konventionalisierte Objekttransformationen durch zirkulierende Referenzen (Latour) durchgeführt werden (sollten). Insbesondere die im Zuge der Digitalisierung notwendigen Transformationen zur Umsetzung der FAIR data principles sollen dabei vergleichend anhand konkreter Projekte der RGK mit (inter-)nationalen Partnern diskutiert werden. Das Projekt vernetzt mehrere Aktivitäten der RGK, die z. T. auch durch Drittmittelprojekte (ClaReNet, disiecta membra) realisiert werden. Ferner umfasst es dei Finanzen der Teilprojekte Digitale Numismatik und CRFB.