Sedimentäre Klima-GeSchichten

Untersuchungen von Sedimenten für die Rekonstruktion von Mensch-Umwelt-Beziehungen in Nordwest- bis Südosteuropa und ihr Potential für die Risikobewertung archäologischer Fundstätten.

Gewinnung von Umweltarchiven mit HIlfe einer Bohrplattform auf dem Grafenbergsee (Dachtsteingebirge, Österreich) © DAI-RGK // Antje Fischer

DAI Standort  Römisch-Germanische Kommission

Projektart  Verbundforschung mit Teilprojekten

Laufzeit  seit 2020

Disziplinen  Geoarchäologie

Projektverantwortlicher  Dr. Kerstin P. Hofmann, PD Dr. Lukas Werther, Eszter Banffy

Adresse  Palmengartenstraße 10-12 , 60325 Frankfurt am Main

Email  Kerstin.Hofmann@dainst.de

Team  Dr. phil. Knut Rassmann

Laufzeit  seit 2020

Projektart  Verbundforschung mit Teilprojekten

Fokus  Kulturerhalt/Cultural Heritage, Methodenentwicklung, Feldforschung

Disziplin  Geoarchäologie

Methoden  Radiokarbondatierung, Bodenuntersuchungen, DNA-Analysen, Bohrungen

Partner  University of the Highlands and Islands, Naturhistorisches Museum Wien, Forschungsstelle Budapest

Schlagworte  Klimaforschung, Klima, Bodenuntersuchungen

Projekt-ID  5657

Überblick

Im Rahmen der Groundcheck-Inititative des DAI und des Auswärtigen Amtes führt die RGK mehrere Teilprojekte durch. Die Untersuchung von Sedimenten dient dabei zum einen der Rekonstruktion von Mensch-Umwelt-Beziehungen in Nordwest- bis Südosteuropa, zum anderen wird ihr Potential für die Risikobewertung archäologischer Fundstätten genutzt. Ziel ist es so lokale Klima-GeSchichten zu schreiben. Wir konzentrieren uns dabei auf minimalinvasive Untersuchungen, vor allem Bohrungen, um Sedimentarchive zu erschließen, die sich für die Rekonstruktion der Mensch- und Umweltbeziehungen eignen. Die Geländearbeiten und die Auswertung der Bohrkerne schließen ein Vorhaben zur fachgerechten Langzeitarchivierung der Bodenproben und Bohrkerne ein.