Überblick
Mit der 2006 entwickelten relationalen Datenbank "iDAI.field 1" entstand der erste Versuch, das Grabungs-Datenmanagement des DAIs zu vereinheitlichen (Schäfer 2012). Das Konzept einer einheitlichen Datenbanktechnologie war so erfolgreich, dass ab 2016 ein Folgeprojekt zur Neuentwicklung des Dokumentationssystems gestartet wurde, mit dem seine Stärken in eine moderne und dynamische Open-Source-Software übertragen werden sollten (Hohl u. A. 2023): Ein flexibles Datenmodell, das den vielfältigen archäologischen Projekten des DAI sowohl Standardisierung als auch individuelle Freiheiten bietet, Mechanismen zur Sicherung der Datenqualität, Offline-Nutzung, sowie die Möglichkeit, in mehreren Sprachen zu dokumentieren, sind die Kernanforderungen des Projekts. Die Software erfreut sich auch außerhalb des DAI großer Beliebtheit, wozu die seit 2023 laufende Kooperation mit der Verbundzentrale (VZG) des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) sowie das Angebot von Field als Bestandteil von NFDI4objects einen großen Beitrag leisten.
Im Laufe der Zeit waren und sind zahlreiche Personen in der Entwicklung von iDAI.field aktiv: Thomas Kleinke, Simon Hohl, Nicolas Antunes, Lisa Steinmann, Fabian Riebschläger, Juliane Watson, Daniel de Oliveira, Sebastian Cuy, Michael Kihm, Jan Wieners, Danilo Guzzo, Fabian Zavodnik, Philipp Gerth, Max Haibt. Eine umfassende Historie lässt sich unter dainst/idai-field auf GitHub nachverfolgen. Field wird von uns in enger Zusammenarbeit mit dem Referat Forschungsdatenmanagement entwickelt.
